Kann mich mein Hund mit Leishmaniose anstecken?

Von der Sandmücke oder auch Sandfliege wird der Erreger der Leishmaniose, also die Leishmanien, übertragen. Dies bedeutet, wenn die Sandmücke ein infiziertes Tier sticht, werden dadurch die Leishmanien aufgenommen und können durch einen erneuten Stich ein anderes Tier mit Leishmaniose infizieren. Wird Leishmaniose über die Sandmücke übertragen, kann dies folgenden Schemas haben: vom Tier über Sandmücke zum Tier, vom Tier über Sandmücke zum Menschen, vom Menschen über Sandmücke zum Menschen und vom Menschen über Sandmücke zum Tier.
Dies bedeutet, dass nur dort Leishmaniose durch die Sandmücke ansteckend ist, wo auch die Sandmücke heimisch ist.

Bis jetzt konnte man noch keine Leishmanien im Speichel von infizierten Tieren feststellen. Deswegen kann man eine Übertragung durch den Speichel ausschließen. Jedoch kann eine Übertragung von Leishmaniose durch den Paarungsakt oder auch durch Wundflüssigkeit erfolgen. Ein Muttertier kann ihre Embryonen auch infizieren, jedoch müssen nicht alle Welpen des Wurfes mit Leishmaniose infiziert sein.

Auch kann durch ein Blutaustausch beispielsweise Leishmaniose direkt vom Tier zum Tier oder vom Tier zum Menschen erfolgen. Deswegen sollte man, wenn man Wunden bei seinem Hund behandeln möchte, immer Handschuhe tragen und vorsichtig sein, damit keine Übertragung stattfinden kann. Wenn man jedoch sehr umsichtig handelt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung sehr gering.
Deswegen sollte man immer, wenn Symptome beim Hund oder auch beim Menschen auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen und die passende Behandlung einleiten.
Autor: Fritz Gehrmann

Autor: Fritz Gehrmann

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